Output your Input

Der erste Impuls, wenn wir etwas vorhaben ist oft: jemanden fragen, was er davon hält.

Der erste Gedanke, wenn wir ein Problem haben kann sein: frag jemanden um Rat.

Wenn wir Tratsch hören, rennen wir bei nächster Gelegenheit zu einem Dritten und erzählen es weiter- ohne zu berücksichtigen wie ungeprüft, einseitig und sicher teilweise falsch diese Aussage sein mag- und obwohl wir es besser wissen müssten.

Gleichzeitig lassen wir uns auch jeden Müll aufladen und alle möglichen Lügen aufbinden: Hauptsache alles wissen...mehr ist mehr...

Und dann das Gejammer: ach wie viele Sorgen wir doch alle haben und wie negativ man doch jeden und alles reden kann, wenn man sich nur ein klein wenig Mühe gibt...

Positiv denken? Das ist was für Spinner, Esoteriker, Naive,...gute Leute sind leidenschaftlich schlecht drauf und intensiv negativ ausgerichtet, damit sie ja keine Gelegenheit verpassen jede langfristig gute Beziehung und Entwicklung im Keim zu ersticken oder von Beginn an zu belasten.

STOPP!

WENIGER IST MEHR gilt auch hier!

Ich habe mich entschieden, mich nicht länger selbst zu verwirren indem ich jeden und alles in meine Entscheidungsprozesse mit hineinziehe. Ich treffe ab jetzt meine eigenen Entscheidungen. Und wenn mal etwas wirklich zu komplex für mich sein SOLLTE (was es wenn man ehrlich ist in den wenigsten Fällen wirklich ist, man will nur die Verantwortung nicht tragen falls man sich falsch entscheidet bzw. so, dass man nicht das gewünschte erzielt), dann wähle ich anhand weiser Kriterien EINE Instanz, die ich in den Entscheidungsprozess integriere. Das ist dann jemand, von dem ich weiß, dass er sich genau in dieser Sache BESSER auskennt als ich, jemand der ein Leben führt wie ich es mir wünsche nach den Idealen, die ich für richtig halte. Jemand, der sich nicht nur selbst erheben will indem er ach wie tolle Tipps gibt sondern der mit Rat weise umgeht. Das sind langjährig verheiratete Ehepaare die NICHT andauernd streiten und sich regelmäßig trennen, wenn es um meine Beziehung geht. Das ist ein Freund, der aus wenig Geld viel gemacht hat NICHT weil er kriminell wurde, sondern weil er fleißig das Richtige getan hat, wenn es um Geld geht. Das ist die nette Oma mit ihren drei Enkeln, die ein sehr gutes Verhältnis zu ihren Kindern und Schwiegerkindern hat, wenn es um Erziehung geht... Und ich frage NICHT meine beste Freundin, nur weil ich weiß sie steigert sich immer so schön rein und redet mir ein, dass ich immer Recht habe, was nicht der Fall ist. Vielleicht ist sie auch mal die richtige Ansprechpartnerin, für einen Bereich indem sie Vorbild sein kann, aber sicher nicht immer für alles. Mit ihr kann ich einfach abhängen, gemeinsam kochen, spazieren gehen und darüber reden wie schön das ist, was wir zusammen erleben. Das baut auf und stärkt die Freundschaft.

Und wenn jemand zu mir kommt und über jemanden lästert, egal ob ich die Person kenne um die es geht oder nicht, egal ob ich die Person mag um die es geht, oder nicht, dann wechsle ich das Thema auf etwas Positives oder gehe. Denn:

1. wenn diese Person jetzt gerade vor mir über diese andere Person negativ redet, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die gerade redende Person bei nächster Gelegenheit auch so über mich vor anderen reden wird.

2. Ich weiß nicht ob es stimmt

3. Ich weiß nicht ob es genauso war und wie es die anderen Beteiligten sehen würden

4. Es belastet mich, wenn auch nur unterbewusst, und macht mein Weltbild negativ, was mich runterzieht und ggf. meine Beziehungen belastet

5. Ich belaste andere, wenn ich es weiter erzähle

6. Vielleicht unterstütze ich Lügen, wenn ich es weiter erzähle

7. Es ist falsch zu lästern, es ist Rufmord und kann sogar angezeigt werden, wenn es ganz krass ist

8. Ich könnte die Zeit nutzen um etwas Leckeres zu essen, einen guten Film zu schauen, was Schönes zu malen, shoppen zu gehen falls ich genug Geld und Bedarf habe, ... was auch immer- auf jedenfall BESSER! Lästern ist NUR NEGATIV FÜR ALLE BETEILIGTEN! Auch für denjenigen, der Lästert, denn er macht sich schuldig.

Ich erzähle, sollte ich Tratsch aufgezwungen bekommen, keinen Tratsch mehr weiter. Ich werde mich nicht dazu benutzen lassen die Interessen anderer zu vertreten indem sie Dritte niedermachen. Ich bin nicht käuflich und nicht manipulierbar. Ohne Lästern bin ich glücklicher.

Manchmal WILL ich es einfach nicht wissen. Ich muss nicht alles wissen. Weniger ist mehr. Ich will wissen was relevant für mein Leben ist. Ich will wissen was tiefgründig bereichernd für mich ist. Ich will wissen wie ich andere glücklich machen kann. Aber ich will NICHT wissen was alles schlecht ist. Das zieht mich nur runter. Mein Ziel ist es einfach und voller Liebe zu leben. Unnötiges Wissen behindert mich nur. Wer zuviel wissen will, scheitert an dem zu hohen Anspruch. Das was mich etwas angeht betrifft mich selbst und meine Rolle als liebende Person. Und das will ich tiefgründig erlernen. Ich will wissen wie ich am Besten ich sein kann. Nicht wie ich am besten wie jemand anders sein kann. Ich werde ab jetzt mein Wissen FILTERN und die Aufnahme von Wissen BEGRENZEN!

Gejammer löst niemals ein Problem. Es ist eine Lüge zu behaupten, jammern würde erleichtern. Was passiert ist: man redet über das Problem, man denkt dabei daran, man fokussiert sich darauf, es wird noch größer und schlimmer weil man nurnoch daran denkt und zieht einen noch mehr herunter- und alle die es hören gleich mit. Manch einer wird paranoid wenn er sich die Probleme anderer anhören muss und glaubt direkt, selbst auch diese Probleme zu bekommen. Manche werden wütend auf die Welt oder Personen oder sich. Es hat immer negative Folgen wenn man nur am jammern ist. VIEL BESSER ist es, wenn man das Gute fokussiert OBWOHL man Probleme hat. Dann belasten einen die Negativen Dinge nicht mehr so schwer und man genießt sein Leben TROTZ unguten Umständen! Und SO kommt man aus dem Problem heraus!

Wer sich von Anfang an einredet, dass der andere ihn nicht glücklich macht und dass er die Fehler des anderen nicht tragen kann, der braucht sich nicht wundern dass die Beziehung scheitert oder schlecht läuft. Denken und Worte belasten ODER machen glücklich und frei.

JEDER hat die Wahl. Ich wähle es, leichter zu werden indem ich langsam im Sprechen, weise im Zuhören und schnell im Vergeben werde. So kann ich meine Worte überdenken bevor ich sie nicht mehr zurücknehmen kann und belaste mich und mein Leben nicht mehr. Und ich verhindere, dass andere durch ihre Worte mein Leben belasten.

Wirf den falschen Input hinaus! Und achte auf deinen Output! Das werde ich anstreben.

Sei gesegnet. Sulamith

23.1.15 19:21

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